Externe Angebote

Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind


Die Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V. setzt sich für die Belange von hochbegabten Kindern und ihren Familien ein. Sie besteht in Deuschland seit dem Jahre 1978.

Die Regionalgruppe Mainz der DGhK besteht in Mainz schon seit über dreizehn Jahren.

Familien mit hochbegabten Kindern, aber auch Erzieher/innen, Lehrer/innen und andere Interessierte erhalten Unterstützung und Rat bei allen Sorgen und Fragen rund um das Thema Hochbegabung.

Die Leiterinnen der Regionalgruppe organisieren in Mainz seit über neun Jahren einen monatlichen Informationsabend für Eltern, einen Spielenachmittag für die Familien und diverse andere Veranstaltungen und Kurse. Oberstes Ziel dabei ist außer der Beratung, die Vernetzung der Familien.
Vor allem die Kinder sollen die Möglichkeit erhalten, andere gleichbefähigte Kinder kennen zu lernen und private Kontakte zu knüpfen.

Eine persönliche Beratung durch die DGhK ist außerdem telefonisch möglich.

Interessierten Kollegien und Teams von Kindergärten und Schulen werden Fortbildungsmöglichkeiten durch Inhouse-Seminare zum Thema Hochbegabung angeboten.


Kontaktadresse und Links:


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Sári Brüssel
1. Vorsitzende der DGhK-Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.
Begabungspädagogin IFLW
Lindenschmitstrasse 23
55131 Mainz
Tel: 06131 / 22 34 56
Email: sari.bruessel@googlemail.com
Homepage







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Paulien Roeloffzen-Fischer
2. Vorsitzende der DGhK-Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.
Begabungspädagogin IFLW (i.Ausb.)
Plesser Straße 11a
55131 Mainz
Tel: 06131 / 57 26 99
Email: roeloffzen-fischer@hotmail.de








Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V.:

Bundesweite Homepage

Homepage Rheinland-Pfalz

Seminar der Sparkasse Mainz zum Thema
"Individualisierter Unterricht und non-verbale Kommunikation"

Wie LehrerInnen den besonderen Herausforderungen im Umgang mit hochbegabten Kindern kompetent begegnen

Kinder zu unterrichten, die ein spezieller Aspekt ihrer Persönlichkeit vereint, die Hochbegabung, ist eine besondere Herausforderung. Eltern und Lehrkräfte solcher Kinder wissen, dass Hochbegabung nicht immer mit Hochleistung einhergeht. Motivation bzw. fehlende Motivation ist dabei oft ein belastendes Thema. Eine große Hilfe hierfür ist es, den Unterricht individuell auf jeden Schüler zuzuschneiden. Motivierte Schüler zu unterrichten begeistert die Lehrer, ein begeisterter Lehrer wiederum kann traurige, unmotivierte Schüler mitreißen – dass sich dies positiv auf das Klassenklima auswirkt und eine entspannte Lernatmosphäre bewirkt, scheint selbstverständlich. In diesem Zusammenhang stehen die beiden Lehrer-Seminare, die an der hbf/is in diesem Schuljahr stattfanden und von Frau Sigrid Lutz, Lehrtrainerin und Coach, geleitet wurden.

Im Seminar „Individualisierter Unterricht“ wurde deshalb mit dem teilnehmenden Lehrer-Team das neue Rollenbild des Lehrers als Coach erarbeitet. Seminarinhalte waren beispielsweise das Erlernen von Coachingfähigkeiten, das Erkennen und Nutzen der individuell unterschiedlichen kindlichen Wahrnehmungskanäle, die Zielerarbeitung mit dem betreffenden Schüler sowie das Planen eines fächerverbindenden Projekts. Um den Blick auf das einzelne Kind zu schärfen, sich fortlaufend über die Lern- und Entwicklungsprozesse der Schüler auszutauschen, Unterrichtsvorbereitungen effektiver zu gestalten und beispielsweise auch das Umsetzen des Neuerlernten den Teilnehmern zu erleichtern, ist die Arbeitsform des Team-Teaching sehr hilfreich und die gegenseitige Unterstützung durch die Kollegen wichtig, weshalb sowohl unterschiedlichste Methoden zu diesem Thema vorgestellt wurden als auch dem Teambildungsprozess im Rahmen des Seminars Raum gegeben wurde.

So schön das Arbeiten mit einer Gruppe hochintelligenter Menschen sein kann, so anstrengend mag es manchmal sein, all diese Menschen, die leider oft auch schon einiges an negativer Schulerfahrung und Frustrationen mitbringen, zu unterrichten. Das Seminar „Nonverbales Klassenzimmer-Management“ hat zum Ziel, die non-verbale Kommunikation der Lehrer auszubauen, um ein leichteres Arbeiten zu ermöglichen und in der Folge freiwerdende Energien zugunsten der Vielfältigkeit des Unterrichts einzusetzen. Kommunikation besteht größtenteils aus non-verbalen Elementen: WAS wir sagen ist nicht so entscheidend, wesentlicher ist, WIE wir es sagen. Im Bewusstsein dieser Tatsache prägt das entsprechende Auftreten der Lehrer-Persönlichkeit den Unterricht. So widmeten sich die Teilnehmer u.a. den Aspekten Mimik, Gestik, Körperhaltung, Stimme, Art der Bewegungen und natürliche Autorität. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Lehrer-Arbeit mit Lust statt Frust sind Regeln und Rituale. Diese entlasten den Lehrer bei seiner Unterrichtsarbeit ebenso wie die Multimodalität: Ein durch Erkennen und Nutzen der verschiedenen Wahrnehmungskanäle effektiver und für das einzelne Kind ansprechend gestalteter Unterricht erspart Disziplinierungen, so dass sich bei allen Beteiligten eine größere Zufriedenheit einstellt.

Dass dieses Seminar mit den zahlreichen Erkenntnissen ermöglicht wurde, verdanken wir der finanziellen Unterstützung durch die Sparkasse Mainz.

Sigrid Lutz, Peter Pörsch