Klassenfahrten

Klassenstufe 5

Winterburg 2009

In der zweiten Woche nach den Ferien hieß es: Juhu! Klassenfahrt!

Wie jede 5 Klasse fuhren alle nach Winterburg, um sich besser kennenzulernen. Die Klassen 5h und 5b fuhren als Erstes dorthin. Die Fahrt dauerte ca. zwei Stunden.

Als wir in Winterburg ankamen, gingen die Jungen der Klasse 5h auf den Sportplatz, um Fußball zu spielen. Die Koffer ließen sie draußen stehen. Die Mädchen haben auf das Gepäck „aufgepasst“. Während dieser Zeit putzte man das Schullandheim. Kurz danach wurden wir in das Gebäude hineingelassen. Im Aufenthaltsraum sagte die Köchin uns die Regeln. Sie teilten uns in die Räume ein, wobei die Jungen der Klasse 5h den besten Saal bekamen: Den Rittersaal! Danach erhielten wir unsere Bettbezüge. Auch wurden wir in Küchendienste eingeteilt. Während wir aßen, haben unsere großen Geschwister Wasserbomben für die Wasserschlacht vorbereitet. Somit war der erste Tag in Winterburg sehr toll.

Am zweiten Tag hatten die Kinder viel Auswahl: Es gab ein Fußballturnier, ein Tischtennisturnier, Masken basteln usw. Nach einer schönen Erholung haben wir gesungen. Damit war der zweite Tag vorbei.

Am dritten Tag ging es direkt nach dem Frühstück in den Wald zum Förster. Wir erfuhren viel und spielten noch ein paar Spiele. Auf dem Weg schnitzen wir Holzstöcke und brieten Bratwürste und Brot. Als wir wieder im Schullandheim ankamen und erholt waren, spielten die Klassen 5h und 5b Fußball gegeneinander. Das Spiel endete 4:4. Nun war auch der dritte Tag vorbei.

Am vierten Tag ging es weit weg. Mit dem Bus fuhren wir in das Schieferbergwerg in Bundenbach. Dort angekommen machten wir als Erstes eine kleine Pause. Danach holten wir uns Helme zur Sicherheit. Dann gingen wir los. Viele nahmen ihren Fotoapparat mit. Zuerst gingen wir durch einen schmalen Gang. Plötzlich kam ein großer Raum. Da stellten viele Figuren dar, wie die Menschen dort früher gearbeitet haben, und noch viele andere tolle Sachen waren zu sehen. Anschließend ging es in das Keltendorf. Dort sah man, wie die Menschen vor ca. 2000 Jahren gelebt haben. Zuletzt wanderten wir zur Schmittburg, die wir erkundeten, bevor wir zurück ins Schullandheim fuhren. Am Abend hatten wir dann noch einen „bunten Abend“, wo jeder x-beliebige sein „Talent“ zeigen konnte. Wieder war ein Tag vorbei.

Am letzten Tag hieß es aufräumen und die Bettbezüge wieder hergeben. Danach aßen wir, damit wir nicht mit leerem Magen wieder nach Mainz zurückkehrten. Das war eine tolle Zeit in Winterburg, aber zunächst freuten sich alle auf zu Hause.

Mustafa Cavlan, Moritz Reusch

Klassenstufe 6

Amrum und Tönning Mai 2009

Programmpunkte werden u.a. sein:
  • Erkundung des Wattenmeers
  • Besuch einer Vogelschutzstation
  • Das Leben auf einer Hallig (Ausflug zur Hallig Hooge)
  • Besuch des Multimar-Wattenformus in Tönning
  • Berstein-Schleifen

Klassenstufe 7

Englandfahrt nach Worcester Mai 2010

Die Woche vom 15. bis 22. Mai verbrachte die Klasse 7h in Worcester (England), was ihr großen Spaß bereitete. Diese Klassenfahrt beruhte auf der „Paying-guest- Variante“, die wie ein Austausch funktioniert, mit dem Unterschied, dass die Gastfamilien für ihr Engagement bezahlt werden.
Am Samstagnachmittag hob der Flieger mitsamt der Klasse 7h vom Frankfurter Flughafen in Richtung des Flughafens „London Heathrow“ ab. Dies war für einige Schüler/-innen ein gänzlich neues Erlebnis, da sie zum ersten Mal ein Flugzeug betraten. Dann fuhren wir mit einem Bus nach Worcester, wo uns die Gastfamilien bereits erwarteten. Den Sonntag verbrachten die Schüler/-innen zusammen mit ihren Gastfamilien. Dies stellte für die meisten ein erholsames Erlebnis dar, worüber sie am nächsten Tag mit Euphorie berichteten.
Von Montag an jagte ein Höhepunkt den anderen: die Besichtigung eines Bergarbeiterdorfes aus dem 19. Jahrhundert, wo wir durch eine Mine geführt wurden und in einer Schulstunde wie im 19 Jahrhundert saßen. Erlebnisreich waren auch eine Wanderung auf den Malvern Hills bei schönstem Sonnenwetter (wie überhaupt in der ganzen Woche die Sonne schien), shoppen in Birmingham und zwei Tage in einer englischen Schule. Die Schule ist in sechs Trakte aufgeteilt war, besaß einen riesigen Schulhof und jeder Fachraum war mit der neusten Technologie ausgestattet - beneidenswert. Wir haben diese Fahrt sehr genossen.

Jonas Spengler und Mathis Leonardo Ventura Corceiro Bohr

Erlebnispädagogik Gladenbach-Weidenhausen April 2008 - Schülerbericht


(Bericht von Lorena Zurilov):

Wir waren vom 22. bis 25. April 2008 auf Klassenfahrt in Gladenbach/ Weidenhausen in der Nähe von Marburg. Als wir dort ankamen hatten wir ca. 2½ Stunden Zugfahrt (vom Mainzer Hauptbahnhof aus) hinter uns. Nach dem Mittagessen hat unser Programm angefangen. Wir hatten zwei „Betreuer“ (Jule und Martin), die unser Programm individuell planten. Es ging los mit einigen Kennenlern- und Laufspielen, da uns unsere Betreuer ja noch nicht kannten. Am Abend haben wir einen Brettspieleabend gemacht.

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Am nächsten Tag haben wir viele weitere tolle Sachen gemacht. Zum Beispiel mussten wir eine Wasserleitung von A nach B mit Hilfe von Rohren, Bambusstäben, Seilen und einer Schere bauen. Allerdings wurde jedem eine Aufgabe zugewiesen (Ingenieur, Bauleiter, Bauarbeiter) und diese sollte er auch einhalten. Ingenieure sollten die Konstruktion planen, Bauleiter sollte diese Informationen an die Bauarbeiter weiterleiten und die Bauarbeiter sollten die Leitung bauen. Außerdem sind wir auf dicken Stahlseilen balanciert um gemeinsam zum Ziel kommen, ohne runter zu fallen. Fiel einer runter, mussten alle von vorne anfangen. Wir waren auch im Wald und sollten mit verbundenen Augen ein Gummihuhn finden. Wir durften die erste Hälfte der Strecke schon ablaufen und uns so einprägen wie wir laufen mussten, die andere Hälfte durften wir nicht betreten und mussten uns den Weg nur durch Gucken merken. Nach langem Herumirren haben wir die Henne dann auch gefunden.

Am dritten Tag haben wir eine lange Wanderung gemacht, wobei wir die Route selbst mit Hilfe von Karte und Kompass finden sollten. Wir sollten den Weg zum Koppeturm auf einem Berg finden. Der Berg war sehr hoch und die Steigungen zum Teil sehr extrem. Da wir schon lange unterwegs und schon erschöpft waren und nicht noch länger laufen wollten, sind wir einfach quer hoch gelaufen. Das war sehr anstrengend. Oben angekommen mussten wir mit allen denkbaren Mitteln, eine Verpackung bauen, die ein fallendes Ei vor einem Bruch schützte. Die Verpackung mussten wir auch präsentieren, wie in einer Werbung. Dann hat jede Gruppe ihr eingepacktes Ei aus dem ersten Stock heruntergeworfen. Zwei Eier sind zerbrochen, zwei blieben ganz. Direkt danach kam der Höhepunkt des Tages: Alle die wollten, durften sich von diesem etwa 20m hohem Turm abseilen. Unsere beiden Lehrerinnen haben dies auch getan. Das war ein echt tolles Erlebnis.

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Dann sind wir wieder zurückgegangen. Als es dunkel wurde haben wir eine Art Nachwanderung (Wolfspfad) gemacht. Der Weg durch den Wald wurde mit Friedhofslichtern markiert. Dann ist jeder einzeln diesen Weg abgelaufen. Allerdings hat unsere Lehrerin die Kerzen, die sie im Dunkeln anzünden wollte, am Wegende nicht gefunden. So konnten wir den Weg nicht komplett ablaufen und sind dann alle zusammen wieder zurückgegangen.

Am vierten und letzten Tag sind wir direkt nach dem Frühstück nach Marburg gefahren und haben dort eine Stadtrallye gemacht und so die Stadt besichtigt. Dann sind wir wieder nach Mainz gefahren.

Erlebnispädagogik Gladenbach-Weidenhausen April 2008 - Lehrerbericht

(Bericht von Daniela Jeuck und Dana Holzweißig):

Klassenfahrt der 7h nach Gladenbach-Weidenhausen

Erlebnispädagogik im BSJ
 


Im Vordergrund der Klassenfahrt standen soziales Lernen, Teamentwicklung und Persönlichkeitsförderung. In vielen spielerischen Aufgaben unterschiedlichster Art sollten diese Kompetenzen weiterentwickelt und gefördert werden. Vom Wasserleitungsbau über den Schokoladenfluss bis zum Niedrigseilgarten wurden den Schülern Aufgaben gestellt, die sie nur mit logischem Denken, motorischem Geschick, Zusammenhalt und Ausdauer erfolgreich lösen konnten. Daneben kamen bei Fangspielen die Bewegung und der Spaß nicht zu kurz.

Mit Kompass und Karte ausgestattet ging es querfeldein durch Feld und Wald. Unser Ziel hatten wir vor Augen: der   Koppe - Turm. Unterwegs gab es bei herrlichstem Wanderwetter viel zu entdecken: Rehe, Frösche, Schnecken, ein riesiger Ameisenhaufen und – zur besonderen Freude von Frau Holzweißig – jede Menge Farne, Moose und Pilze, die ohne Probleme klassifiziert werden konnten. Da lacht das Herz der Biologielehrerin.

Unser verletzter Sammy hielt wacker durch und so machten wir vor der nächsten Aufgabe erst einmal ausgiebig Mittagspause oben auf dem fast 20 m hohen Turm.

Anschließend bekam jede Gruppe ein rohes Ei, das so verpackt werden sollte, dass es einen Sprung aus dem ersten Stock unbeschadet überstehen konnte. Man machte sich an die Arbeit und konstruierte Space Shuttles, ausgepolstert mit Moos und Laub. Dann kam die spannende Frage, welches Ei den Flug aus dem ersten und später auch aus dem dritten Stock „überlebt“.

Als nächstes stand das Abseilen vom Turm auf dem Programm, der Höhepunkt des Ausflugs. Für die meisten ein tolles Erlebnis, wenngleich es für viele eine große Überwindung darstellte – nicht zuletzt für Frau Jeuck, die sich als letzte abseilte.


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Ebenso wurden die Abende durch Gesellschaftsspiele, das Chaosspiel und den "Wolfspfad" als Nachtwanderung zu kurzweiligen Erlebnissen.

Den Abschluss der Klassenfahrt bildetete ein Abstecher nach Marburg, wo in einer Stadtrallye die interessanten
Seiten der Stadt entdeckt wurden. Je nach verbalem Geschick gelang es, den Bewohnern Marburgs Informationen zu entlocken. Diese wurden anschließend mit entsprechender Eisgröße belohnt.

So kann unsere kleine Reise als erfolgreiche und erlebnisreiche Fahrt verbucht werden. 

 

Klassenstufe 9

Drittortbegegnung in Frankreich Februar 2009 - Schülerbericht

Gemeinsames Skiprojekt in Frankreich der Klassen 8b, 9h und dem Collège de la Milliaire aus Thionville in

Albiez-Montrond


Samstag, 31.01.2009: Nun war es endlich soweit. Frühmorgens fuhren wir, die 8b, die 9h und die dazugehörigen Lehrer (Herr Pörsch, Herr Schröer und Frau Beck, sowie Oliver Schütz einer unserer Skilehrer) in Mainz-Gonsenheim los. Nach ca.10 Stunden Fahrt kamen wir endlich in Albiez-Montrond in Frankreich an und kurz darauf auch Mili März - ein weiterer Skilehrer - der mit dem Auto gefahren war. Das Gepäck wurde nur auf die Zimmer gestellt, denn die Skiausrüstung musste gleich ausgeliehen werden, damit es am nächsten Tag mit dem Skifahren losgehen konnte.

Am nächsten Morgen trafen dann auch endlich die französischen Austauschschüler ein. Jedoch waren diese von der Nachtfahrt im Bus erst einmal müde und kamen erst nachmittags mit zum Skifahren. Unser Tagesablauf war fast immer derselbe. Um 7 Uhr morgens aufstehen, dann das Zimmer aufräumen und um 8 Uhr frühstücken gehen. Danach bis ca. 11.45 Uhr Skifahren in deutsch - französischen Skigruppen. Um 12 Uhr gab es dann ein umfangreiches Mittagessen. Nach dem Essen war kurz Pause und dann gingen wir wieder Skifahren. Wir kamen um ca. 17 Uhr wieder zurück und hatten bis zum Abendessen um 19 Uhr meist gemeinsame Aktivitäten (ateliers) mit den französischen Schülern. Wir haben gemeinsam Zirkuskunststücke eingeübt, Pantomime gespielt und sogar Skifahrer - Gedichte auf deutsch und französisch geschrieben, die teilweise sehr lustig waren.

An einem Abend gab es Karaoke und am letzten Abend vor der Abfahrt gab es einen bunten Abend, oder wie die Franzosen sagen, une fête. Neben Musik und Tanz gab es im Vorraum auch etwas Erfrischendes zu trinken. Der französische Lehrer versuchte sich als Disc Jockey, und der Rest tanzte ausgelassen auf der Tanzfläche.  Nach einigen Liedern forderte er Frau Beck zum Tanz auf. Als der harte aggressive Rap abgeklungen war, wurde "it`s my life" aufgelegt und selbst Herrn Schröer hielt es nicht mehr auf dem Stuhl, er  beeindruckte durch einen jung gebliebenen Tanzstil. Abgesehen von ein paar kranken Mitschülern befanden sich alle auf der Tanzfläche und spätestens nach dem vierte Lied tanzte auch jeder. Die Musikauswahl war sehr international, es liefen deutsche, französische, aber auch englische Hits. Gegen 24 Uhr war die Party vorüber. Am nächsten Tag dauerte es eine Weile, bis alle aus den Betten waren, denn die meisten waren noch geschafft von der letzten Nacht. Aber um 10 Uhr trafen sich dann doch alle zum Skifahren, denn das Abschluss - Skirennen stand auf dem Programm. Trotz der Müdigkeit gab es keine Unfälle und spätestens jetzt konnte jeder Skifahren. Nach dem letzten Mittagessen ging es ein letztes Mal auf die Piste und gegen 16 Uhr wurden die Skier weggebracht, geduscht und gegessen. Um 20 Uhr traten wir dann die Heimreise an. Da jeder sehr müde war, war es ein Leichtes, leise zu sein, während der Busfahrer  die gefährliche und frisch verschneite Bergstraße Richtung Tal einschlug und uns bat, ruhig zu sein. Gegen 6 Uhr erreichte der Bus die Schule und die Kinder wurden von ihren Eltern abgeholt. 

Lena, Rojan, Johannes und Matthias (Klasse 8b)

Englandfahrt Juni 2008 - Schülerbericht

(Bericht von Felix Treede):

Vom 11. bis zum 18. Juni war die Klasse 9h in England unterwegs. Wir haben in bzw. in der Nähe von Worcester bei Gastfamilien gewohnt. Tagsüber waren wir zusammen mit unserer Englischlehrerin Frau Ritzenhofen unterwegs und haben Worcester, Oxford und Birmingham besichtigt, einen Golf-Schnupperkurs gemacht und Museen besucht. An zwei Tagen waren wir an der Haybridge High School in Hagley, einem kleinen Ort bei Worcester, um den Alltag an einer englischen Schule kennenzulernen. Mit dieser Schule soll ein Austauschprogramm für die hbf/is aufgebaut werden. Mir hat die Reise gefallen und ich hoffe, dass eine Partnerschaft zustande kommt. 

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                                                                             Die damalige 9h in Oxford