Das Ein-Mann-Theater von Herrn Voigt

Am Donnerstag, den 18.02.2010, kam Herr Voigt an unsere Schule. Er führte uns in der 3. Stunde „Wilhelm Tell“ als Ein-Mann-Theater auf. Bei einem Ein-Mann-Theater spielt eine Person alle Rollen. In der 4. Stunde konnten wir Fragen sowohl über Herrn Voigt als auch über Wilhelm Tell stellen.

In dem von Friedrich Schiller geschriebenen Drama „Wilhelm Tell“ geht es darum, dass die Waldstätten Uri, Schwyz und Unterwalden von Vögten des Kaisers unterdrückt werden. Ein besonders schlimmer Vogt ist Gessler. Dieser lässt sogar einen Hut auf dem Marktplatz von Altdorf aufstellen, vor dem sich alle verbeugen müssen. Drei Männer, zu denen auch Wilhelm Tells Schwiegervater gehört, besprechen, dass sie sich am Abend mit zehn vertrauten Männern am Rütli, einer Bergwiese oberhalb des Vierwaldstätter Sees, treffen. Als der Abend eintrifft, entscheiden die Männer, dass sie bis Weihnachten warten, danach soll die allgemeine Erhebung geschehen. Doch so lange muss nicht gewartet werden, denn eines Tages läuft Tell auf dem Marktplatz von Altdorf an dem Hut vorbei. Dies sehen zwei Wächter, die sofort Gessler herbeirufen. Gessler verurteilt Tell zum Tode. Da meint Tells Sohn, sein Vater sei so gut darin, mit der Armbrust zu schießen, dass es für ihn eine Leichtigkeit sei, ihm einen Apfel vom Kopf zu schießen. Gessler befiehlt daraufhin, dass Tell seinem Sohn einen Apfel vom Kopf schießen solle. Erst weigerte sich Tell, doch dann schießt er und trifft genau in die Mitte des Apfels. So kommt er frei. Er versteckt sich auf dem Weg zu Gessler Festung in einem Spalt. Als Gessler vorbeikommt, schießt Wilhelm Tell genau in sein Herz.

Moritz Martin